
 Ein Dutzend Stars, ein 110-köpfiges Team, 1.600 Komparsen und
300.000 Liter Wasser: |
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An Originalschauplätzen in Niedersachsen entsteht derzeit die größte Sat.1- Produktion des Jahres. Goslar im Februar 2003. In der riesigen Halle der hochmodern ausgestatteten Waterfall Studios gibt Regisseur Kaspar Heidelbach das Signal: Auf Knopfdruck schießen die Techniker innerhalb von 60 Sekunden 300.000 Liter Wasser durch einen perfekt nachgebauten Bergwerksstollen. Die Stuntmänner im Tunnel werden blitzschnell von der Woge erfasst. Wie Strohhalme schwimmen sie auf 300 Tonnen Wasser. Ihre Nerven müssen ebenso stark sein wie das Netz, das sie am Ende des Tunnels schließlich auffängt. |
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Was die Produktionsfirma Zeitsprung im Auftrag von Sat.1 in diesen Wochen und Monaten an Originalschauplätzen in Niedersachsen wiederaufleben lässt, ist eine Geschichte, die alle Bestandteile einer griechischen Heldentragödie besitzt, kombiniert mit den nervenaufreibendsten Momenten aus Kinoblockbustern wie "Das Boot" oder "Titanic". Und: Diese Geschichte ist wirklich passiert. |
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Am Morgen des 24. Oktober 1963 bricht der Klärteich 12 der Eisenerzgrube Lengede ein. Für 21 zunächst tot geglaubte Bergleute, die sich vor den Fluten in einen ausgeerzten Stollen retten, beginnt eine unvorstellbare Tortur: 14 Tage Dunkelheit und Hunger, Nässe und Schmerzen, 14 Tage Angst, im Schlaf von herabstürzenden Felsbrocken erschlagen zu werden, 14 Tage Ungewissheit, aber auch Hoffnung. Elf Überlebende werden nach zwei Wochen aus der Tiefe geholt. Die Fernsehbilder ihrer Rettung gingen um die Welt. |
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Sat.1 verfilmt die Geschichte dieser wundersamen Rettung als Zweiteiler mit einer Besetzung, die gut ein Dutzend von Deutschlands besten Schauspielern vereint: Heino Ferch, Jan Josef Liefers, Heike Makatsch, Nadja Uhl, Jürgen Schornagel, Axel Prahl, Uwe und Armin Rohde, Benjamin Sadler, Christian Kahrmann, Thomas Heinze, Sylvester Groth und Günther Maria Halmer. |
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Entsprechend begeistert zeigt sich Produzent Michael Souvignier: "Der Film hat zwar große Action-Anteile, andererseits steht bei uns das Drama im Mittelpunkt. Durch die Verbindung oben/unten, die wir inszenieren, entsteht eine unglaubliche Spannung und Emotionalität. Anders als bei der echten Live-Übertragung 1963 im Fernsehen können wir heute beide Welten - oben die bangenden Ehefrauen der Verschütteten, unten die verzweifelten Bergleute - parallel zeigen." |
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Trotz der aufwändigen Logistik - ein 110-köpfiges Team hinter den Kameras, und davor 1.600 Komparsen und 73 Sprechrollen, dazu Massen von Geräten und Technik, um die Katastrophe authentisch zu inszenieren - lief bisher alles nach Plan. Ein Wunder? Nein, nur hochprofessionelle Arbeit. Sat.1 zeigt "Das Wunder von Lengede" rechtzeitig zum 40. Jahrestag des Ereignisses im Herbst 2003.
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